Diese Worte gingen mir gerade durch den Kopf, als ich dieses wunderschöne Blog ein weiteres Mal geöffnet habe und mir gedacht habe, dass ich schon wieder lange Zeit nichts geschrieben habe. Wie ich sehe, war der letzte Beitrag eine Art Tutorial, wie sich Ghost unter Plesk Onyx verwenden lässt. Tatsächlich funktioniert das wirklich ganz gut. Wenn man davon absieht, dass der Webserver regelmäßig neustartet, weil er heruntergefahren wird. Ich muss aber zugeben, dass ich selbst inzwischen wieder zu anderen Gefilden mich aufgemacht habe. Wieso? Einfach, weil ich mich entschlossen habe, wegen aktueller Projekte wieder einen Server zu verwenden und weil ich gespannt war, inwiefern sich Docker vielleicht ganz gut anbietet, um mein Ghost Blog zu starten. Tatsächlich klappt es sehr gut.

Aber was wollte ich hier nun eigentlich schreiben? Nun ja, eigentlich soll dieser Beitrag nur ein kleines "Hallo, ich bin noch hier!" darstellen. Einfach als kleiner Hinweis für alle zukünftigen Leserinnen und Leser. Wir befinden uns gerade in der Zeit der Corona Pandemie. Covid-19, um es womöglich korrekter zu betiteln. Tatsächlich ist die Corona Pandemie inzwischen bereits am abflachen. So ist zumindest die Hoffnung, wenn man in Richtung Nachrichten, Politik und co. sieht. Es sind leider einige Menschen gestorben. Zum Glück darf ich wohl davon sprechen, dass es zum gegenwärtigen Zeitpunkt in meinem näheren Umfeld gut aussieht, was die Auswirkungen der Pandemie angeht. Doch möchte ich nichts verschreien und hoffe weiterhin auf das Beste.

Was diese Zeit mit sich gebracht hat? Ich würde sagen eine Zeit der Entschleunigung. Eine Zeit der Fragen. Eine Zeit des Hinterfragens. Eine Zeit der großen Veränderung. Eine Zeit in der wir gezwungen sind uns mit uns selbst zu beschäftigen.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Situation mir wohl einigen Wind aus den Segeln genommen hat. Womöglich aber nicht in einem negativen Sinn, sondern eher in einem positiven Sinn. Damit ist gemeint, dass ich einigen Stress herunterfahren konnte und dafür weiterhin an vielen Projekten arbeiten durfte. Das hört sich unter Umständen etwas konfus und merkwürdig an. Aber zum einen sind meine Hauptprojekte an denen ich zurzeit werkel mit etwas Zusatzzeit versehen worden, weil Fristen sich verschoben haben. Eine Chance die es mir erlaubt, dass ich diese Projekte nicht mehr so schnell, schnell erledigen muss, sondern auch die Chance habe, sie zu Ende auszufeilen. Auf der anderen Seite kann ich meinen Alltag dadurch auch etwas mehr Abwechslung gönnen. Meine Beobachtung ist, dass ich zurzeit vermutlich mehr für meine Gesundheit tue, indem ich versuche regelmäßig zwischen meiner Arbeit Spaziergänge zu machen oder ähnliches, als ich es sonst machen würde. Auch die Zeit, die sich vielleicht für Fragen und Hilfeleistungen im sozialen Umfeld ergibt, ist größer geworden. Ich habe in Familie und von Freunden nun schon das ein oder andere Problem lösen dürfen, das mich zwar vielleicht manchmal auch genervt hat, aber für das ich sonst gefühlt gar keine Kapazitäten mehr gehabt hätte. Auf der anderen Seite muss ich zugeben, dass viele diese Fragen in Corona begründet waren. Wovon ich rede? Es ging um Fragen zu Videotelefonie, Software die im Homeoffice verwendet werden kann, Koferenzwerkzeuge und und und... Momente in denen man froh ist, wenn man halbwegs schnell sich in solche Themen einarbeiten kann oder einfach schon länger sich mit solchen Themen beschäftigt.

Ich muss dahingehend übrigens nun etwas feststellen. Die aktuelle Lage besitzt wirklich eine faszinierende Wirkung auf die Veränderung von Umständen. Ich habe Jahre lang versucht Freunde und Bekannte dazu zu animieren, dass sie vielleicht die ein oder anderen Werkzeuge verwenden. Ich denke eben an solche Tools, die die Durchführung von Videokonferenzen zulassen. Es hat nie geklappt. Man konnte sich daher auch nie sauber von daheim mit diesen Menschen unterhalten, wenn man mehrere Kilometer entfernt wohnt und nicht immer die Zeit nehmen kann, um zu Sitzungen oder Treffen zu fahren. Nun, Corona hat es geschafft, dass solche Themen eher schon fast gefordert werden. Leider ist alles weiterhin eher konfus und unkoordiniert. Aber zumindest ist es schön zu beobachten, dass die Vorzüge des Internets eben doch auch mal wahrgenommen werden.

Nun gut, ich möchte damit aber auch schon zum Schluss kommen. Wie gesagt, das ganze hier ist nur ein kurzer oder vielleicht jetzt auch schon etwas längerer Beitrag, in dem ich mal wieder Hallo sagen wollte. Also Hallo! Vielleicht schreibe ich ja mal wieder öfter. Vielleicht auch zu Themen, für die ich in Vergangenheit nette Entwürfe geplant habe und doch nie gepostet habe.

Ich wünsche euch also weiterhin eine angenehme Zeit. Bleibt alle gesund und munter. Nutzt die Zeit. Seid kreativ. Seid fokussiert. Überdenkt Dinge. Macht das Beste daraus.

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